Laktoseintoleranz Symptome

Laktasedefizite, auch bekannt als Laktosintoleranz ist eine Krankheit, bei der der Betroffene keine Milchprodukte oder keinen Milchzucker verdauen kann. Dieser Zustand ist zwar nicht gefährlich für den Betroffenen aber die Symptome sind sehr unangenehm. Wer darunter leidet, verzichtet häufig auf den Verzehr von Milchprodukten.
Der Mangel an Laktase verursacht die Laktoseintoleranz.  Laktase ist ein Enzym, das vom Dünndarm produziert wird. Dieses Enzym unterstützt bei der Verdauung von Laktose und wandelt sie in die zwei einfachen Zuckerarten Glucose und Galactose um. Der Laktasemangel bewirkt, dass Milchzucker nicht richtig verdaut wird und in den Blutkreislauf gelangt.
Es gibt ca. 30-50 Millionen Menschen in den USA, die an Milchzuckerintoleranz leiden.  Man hat herausgefunden, dass  bestimmte Bevölkerungsgruppen davon besonders betroffen sind. Es wird geschätzt, das ca. 90% der asiatischen und 80% der afrikanischen US-Bürger, sowie 80%  der Ureinwohner Amerikas  an Laktose-Intoleranz  leiden.

Ursachen der Laktoseintoleranz

Primärer Laktasemangel:

Dieser Zustand tritt meistens nach dem zweiten Lebensjahr ein, wenn der Körper die Laktase-Produktion reduziert.

Sekundärer Laktasemangel:

Dieser Zustand tritt ein wenn der Verdauungstrakt oder der Dünndarm durch eine Krankheit ihre Laktaseproduktion reduziert haben.  Beispiele für solche Krankheiten sind Zöliakie (Glutenunverträglichkeit),  Entzündungen im Darm oder Morbus Chron.

Genetische Gründe für Laktoseintoleranz:

Man hat herausgefunden, dass Milchzuckerintoleranz auch genetische Ursachen haben kann. Das bedeutet, dass es Menschen gibt, die diese Krankheit von ihren biologischen Eltern geerbt haben. Damit ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls daran zu erkranken entsprechend höher.

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Laktoseintoleranz Symptome
Eines der Hauptsymptome ist das unbehagliche Gefühl direkt nach dem Konsum von Milchprodukten.  Durchfall, Blähungen, Übelkeit und Krämpfe sind typische Beschwerden von Milchzuckerintoleranz Patienten. Diese Symptome treten ca. 1-2 Stunden nach dem Verzehr von Milchprodukten ein.
Das Ausmaß der oben genannten Laktose-Intoleranz Symptome hängt stark von verschiedenen Faktoren ab. Die bei jedem Menschen unterschiedliche Verdauungsrate,  die ethnische Zugehörigkeit, das Alter der Person und die Laktoseverträglichkeit  spielen eine Rolle. Der Grad der Laktose-Intoleranz Symptome steht nicht im direkten Zusammenhang mit der Verdauungsunfähigkeit sondern ist tatsächlich von der Art der Nahrungsaufnahme, der Herkunft und dem Alter abhängig.
Sie sollten einen Arzt konsultieren, wenn Sie das Gefühl haben an Laktoseintoleranz zu leiden. Stellen Sie auf keinen Fall selber eine Diagnose, da Ihre Symptome auch auf eine viel gefährlichere andere Krankheit hindeuten könnten. Ihr Arzt kann Ihnen helfen eine korrekte Laktoseintoleranz Diagnose zu stellen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

 

Die Unfähigkeit Milchzucker zu verdauen

Es gibt Säuglinge die Beschwerden haben, wenn sie die Muttermilch verzehren und bei anderen tritt die Laktoseintoleranz erst viel später in Ihrem Leben auf. Die typischen Erkennungsmerkmale, bzw. Laktoseintoleranz Symptome sind zum einen heftige Verdauungsbeschwerden, nachdem Milch oder Milchprodukte verzehrt wurden. Weitere Laktoseintoleranz Symptome sind.

 

  • Durchfall und Übelkeit sowie erbrechen nach dem Verzehr.
  • Blähungen
  • Gurgelnde Bauchgeräusche
  • Bauchkrämpfe
  • Aufstoßen und Völlegefühl

 

Es können aber auch andere Beschwerden auftreten, die recht unspezifisch sind infolge einer Laktoseintoleranz. Diese ergeben sich daraus, dass der Körper die wichtigen Nährstoffe aus der Milch nicht erhält.

 

  • Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Unruhe
  • Konzentrationsstörungen
  • Müdigkeit

 

Mit einer Selbstdiagnose die Laktoseintoleranz feststellen

Leidet man nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukte, bzw. Milchzucker (Laktose) unter derartigen Symptomen, dann kann man mit Hilfe von zwei Selbsttests feststellen, ob es sich tatsächlich um Laktoseintoleranz Symptome und man somit unter einer Laktoseintoleranz leidet.

 

Das eine ist ein Diättest und der zweite Test ist der Expositionstest, die sich für eine Selbstdiagnose eignen. Bei dem Expositionstest verzichtet man zunächst komplett auf Laktose für einen gewissen Zeitraum, um dann nach einer erfolgten Laktoseaufnahme festzustellen, ob die Symptome unmittelbar auftreten.

Hat man den Verdacht unter einer Laktoseintoleranz zu leiden, da oben genannte Laktoseintoleranz Symptome beim Verzehr von Milchprodukten auftreten, existieren noch weitere Testverfahren, die allerdings weitaus aufwendiger sind als ein Selbsttest.

Die weiteren Methoden, mit denen eine Laktoseintoleranz festgestellt werden kann, sind beispielsweise die Biopsie. Bei dieser Methode werden Gewebeproben aus dem Dünndarm entnommen und dann überprüft. Die weiteren Methoden sind der Wasserstoff-Atem-Test, der Blutzucker-Test und der Gentest. All diese Methoden sind Verfahren, die eine Laktoseintoleranz nachweisen können, sind aber wesentlich aufwendiger als der Selbsttest.

Laktoseintoleranz
  • Milchzuckerintoleranz
    Als Laktoseintoleranz, auch Milchzuckerunverträglichkeit, bezeichnet man eine durch das Fehlen des Verdauungsenzyms Laktase ausgelöste Unfähigkeit, die mit der Nahrung aufgenommene Laktose (Milchzucker) zu verdauen. Solange keine Symptome auftreten, spricht man auch von Lactosemalabsorption. Die Laktoseintoleranz ist für 3/4 der erwachsenen Weltbevölkerung völlig normal, nur europäische und von Europäern direkt abstammende Populationen verfügen zu einem hohen Anteil auch im Erwachsenenalter über die Fähigkeit, Milchzucker abzubauen. In Deutschland wird der Anteil der Erwachsenen mit Laktoseintoleranz auf 15 - 25% geschätzt. Denn eigentlich ist die Laktase-Produktion bei allen (gesunden) Säugetieren nur in der Stillzeit aktiv, damit die Neugeborenen die Muttermilch in für den Körper verwertbare Zuckerarten (Glukose und Galaktose) umwandeln können. Während der Entwöhnung verringert sich dann die Laktase-Aktivität auf nur noch 5-10% des Niveaus bei Geburt. Laktoseintoleranz
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